Chris, digitaler Assistent für Autofahrer mit künstlicher Intelligenz

ID 636
Ihre Ideenund Lösungen
von Daniel Mieves 06.07.2017 10:23
Beschreibung:
Der Griff zum Handy am Steuer ist eine der Hauptursachen für steigende Unfallzahlen. Verbote greifen nicht und das autonome Fahren ist noch lange nicht Realität. Chris, der weltweit erste digitale Assistent für Autofahrer, kann dieses Problem mit künstlicher Intelligenz lösen.

Das kleine Gerät wird ähnlich einem Navi an der Scheibe befestigt und mit dem Smartphone verbunden – schon lassen sich die wichtigsten Apps berührungsfrei mit Spracheingabe und Gesten steuern: SMS, E-Mails, Messages, Navigation, Musik und sogar Telefonate.
Dabei lernt der Assistent mit der Zeit, stellt Zusammenhänge her und kann proaktiv auf die Verkehrssituation reagieren. Chris funktioniert in jedem PKW, egal welches Baujahr oder Modell – und schafft damit eine kostengünstige Möglichkeit, jedes Fahrzeug zu modernisieren und fit für das digitale Zeitalter zu machen.
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Regina Burgmayr
Von Chris habe ich auch schon viel gehört. Wurde von den German Auto Labs entwickelt und ist doch super, oder?
Daniel Mieves
Hallo Frau Burgmayr, genau so sieht das aus. http://www.germanautolabs.com ist ein Start-Up aus Berlin, wir arbeiten an der Schnittstellen zwischen künstlicher Intelligenz und Automobil. Beste Grüße, Daniel Mieves
Vanessa Dietrich
Lieber Herr Mieves,

Danke, dass Sie uns dieses sehr innovative und interessante Produkt vorstellen!
Die drahtlose Verbindung zu Smartphone und Audiosystem des Autos macht 'Chris' zu einem wertvollen Tool für Autofahrer und trägt zu mehr Sicherheit auf den Straßen bei!

Ich würde mich freuen, wenn Sie noch Details erörtern könnten, in wie fern 'Chris' proaktiv in Situationen eingreifen kann: Sendet es Warnsignale aus? Und wie wird die Situation erfasst? Ist eine Kamera geplant?

Nochmals Danke und viele Grüße
Vanessa Dietrich
Daniel Mieves
Liebe Frau Dietrich,

sehr gerne: Chris wird die Fahrerin unterstützen, wie das eine Freundin auf dem Beifahrersitz auch tun würde. Wichtiges hat Priorität und Ablenkung wird verringert.

Konkret kann das heißen: Chris weist auf Stau auf der Strecke oder neue Nachrichten hin und gibt einfache Handlungsoptionen wie "Komme später" oder "Schnellere Route nehmen" - erlaubt aber auch komplexe Reaktionen wie das Verfassen einer Antwort oder neue Routenplanung durch natürliche Spracheingabe.

Als lernendes, verbundenes System wird Chris im Laufe der Zeit immer besser und nimmt dem Fahrer immer mehr Aufgaben ab. Alle Entscheidungen trifft aber immer der Fahrer. Chris assistiert nur.

Eine Kamera für erweiterte Fahrassistenz wäre sicher eine sinnvolle Erweiterung für Chris 2.0 - zuerst wollen wir aber das dringendste Thema, den ständigen Griff zum Smartphone, unnötig machen.

Viele Grüße, Daniel Mieves
Stefan Kukla
Lieber Herr Mieves,

wenn es Ihnen gelingt, "die ständigen Griffe zum Smartphone" zu reduzieren, wäre damit schon sehr viel gewonnen und sie würden in der Tat Menschenleben retten. Diesbezüglich ist mir letztens dieses Präventionsvideo untergekommen: https://www.youtube.com
Auch wenn es sehr pathetisch ist, adressiert es jedoch ein massives Problem auf eindringliche Art und Weise.

Gutes Gelingen und beste Grüße
Stefan Kukla
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