Geographisch-soziale Vernetzung mit qompa

ID 1615
Wettbewerb
von Mirko Bahrenberg und Holger Biermann 05.12.2018 16:23
Was war/ist die Ausgangssituation?:
Nachrichten und Informationen gibt es in Hülle und Fülle. Wenn man allerdings nicht genau weiß, wonach man sucht, bekommt man oft nicht das, was man will und kann nur schwer aus seiner Filterblase ausbrechen.
Was war/ist das Projekt/die Strategie?:
qompa ist ein Werkzeug, um Nachrichten und Informationen an einen Ort zu binden, sie in Echtzeit an interessierte Menschen zu vermitteln und allen die Möglichkeit zu geben, sich direkt an Diskussionen zu beteiligen. Jeder Nutzer kann frei über Orte und Ereignisse an Orten berichten und starten damit gleichzeitig einen Chat, den alle finden können die sich für den gleichen Ort interessieren.
Welchem Anwendungssektor ordnen Sie ihren Beitrag zu?:
Smart City
Social Innovation
Social News
Welchen Mehrwert bietet das Projekt für die Bevölkerung?:
Die lokale Vernetzung der Menschen untereinander und zu Organistationen wie Regierungen und Vereinen wird auf ein komplett neues Level gehoben. Man muss nicht mehr mühselig nach Anlaufpunkten suchen, um sich zu vernetzen, sondern kann einfach anfangen, über einen bestimmten Ort oder ein bestimmtes Ereignis an einem Ort zu sprechen, in dem man einen lokalen Chat öffnet. Andere an diesem Thema interessierte Personen werden über den Ort in Echtzeit darauf aufmerksam, können antworten und somit sofort in Kontakt treten.

Regierungen und andere Organisationen können die Bevölkerung so auch gezielt informieren oder nach Informationen befragen: so kann beispielsweise die Polizei posten, wo sie Hinweise und die Mithilfe der lokalen Bevölkerung benötigen könnte. Eine Übersicht über alle Weihnachtsmärkte der Stadt wäre in minutenschnelle erstellt.

Personen könnten lokale Ungereimtheiten melden wie merkwürdige Vorkommnisse, wo ständig zu viel Müll herumliegt, wo die Straßen kaputt sind oder wo das Zusammenleben besonders gut funktioniert.
Wie sah/sieht der Projektzeitplan und Finanzierungsbedarf aus?:
Das Projekt wird seit 2012 intensiv immer weiter entwickelt. Nachdem viel Zeit in das Backend-System geflossen ist, gibt es inzwischen eine App für Android und iPhone und eine Webseite, welche man auch als iFrame in dritte Seiten einbinden kann. Das Projekt erhielt bisher keine staatlichen Zuschüsse, da bislang auch noch keine angefordert wurden. Je mehr Geld zur Verfügung steht, desto besser und schneller geht es allerdings voran.
Schlagwörter:
Kategorien:
Wettbewerb "Stadt.Land.Digital"