"Senior Life Assistance" mittels IoT (LoRaWAN)

ID 1585
Wettbewerb
Was war/ist die Ausgangssituation?:
Infolge der, insoweit unabänderlichen, demographischen Entwicklung Deutschlands nimmt die Anzahl älterer, versorgungs- bzw. pflegebedürftiger Menschen unaufhaltsam zu. Die Zahl der hierfür benötigten professionellen Dienstleister hingegegn kann nicht so schnell im erforderlichen Masse gesteigert werden. Ergänzende technische Unterstützungsleistungen könnten hier möglicher Weise helfen.
Was war/ist das Projekt/die Strategie?:
Die Überlegung war, ob -und wenn ja wie- das aufkommende Internet der Dinge (IoT) für diesen steigenden Versorgungsbedarf kostengünstig und sinnvoll in Stadt und Land in ergänzender Weise eingesetzt werden könn(t)e. Darauf basierend reifte die Idee eines "Senior Life Assistance" Vorhabens.

Das Funktionsprinzip:
Mittels extrem kostengünstiger, LoRaWAN gestützter Sensorik im Haushalt können gefährliche Situationen frühzeitig erkannt werden, indem Abweichungen vom -in der Masse eher uniformen- Lebensrhythmus betagter Menschen automatisiert erkannt werden und adäquate Hilfe frühzeitig angefordert wird.
Hierzu wird lediglich ein zentral in der Toilette/Bad angebrachter funk basierter Sensor benötigt, dessen wartungsfreie Batterielaufzeit infolge der eingesetzten Technologie bis zu mehreren Jahren betragen kann.
Die Hauptlast der Verarbeitung und Bewertung findet zentralisiert, außerhalb statt.
Die Belastungen und der Installationsaufwand werden auf ein extremes Minimum reduziert.

Weitere technische Details und Überlegungen finden sich im attachten pdf-Dokument am rechten Bildschirmrand. Oder, wer's mag, gleichwertig auch in diesem GoogleDoc: https://goo.gl
Welchem Anwendungssektor ordnen Sie ihren Beitrag zu?:
- Gesundheitswesen
- Krankenkasse / Plfegekasse
- ambulante Pflege / Altenpflege
- Homecare - Sektor


Welchen Mehrwert bietet das Projekt für die Bevölkerung?:
- Gewährleistung von mehr Sicherheit bei der Pflege älterer Mitbürger_innen durch Entlastung von ambulanten Pflegediensten.
- Frühzeitige Erkennung kritischer Situationen, völlig unabhängig von der mentalen Verfassung des jeweils einzelnen Pflegefalls.
Wie sah/sieht der Projektzeitplan und Finanzierungsbedarf aus?:
Aufgrund des frühen Planungsstadiums ist eine konkrete Aussage über eine verbindliche timeline aktuell (noch) nicht möglich.
Hardware Kosten sind überschaubar. Ein Demomuster kann schnell erstellt werden. Auf die Infrastruktur des in Berlin bereits weit verfügbaren TTN IoT LoRa Netzwerks http://www.thethingsnetwork.org kann jederzeit zurück gegriffen werden. Der Ausbau kann problemarm, jeweils bedarfsgerecht und jederzeit, durch Netzerweiterung erfolgen, zB im jeweiligen Einzugsbereich eines Pilotprojekts/Pflegedienstes. - Ergänzende Softwareprogrammierung ist natürlich erforderlich.
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Mirko Bahrenberg
Hallo Herr Dr. Mosbach,

danke für die gut ausarbeitete Idee.
Gibt es bereits Senioren bei denen das System getestet wird und lassen sich diese Verhaltensmuster wirklich so klar festlegen?

Viele Grüße,
Mirko Bahrenberg
Ludwig Hanisch
Hallo Herr Mosbach,

könnten Sie ein wenig greifbar machen welche "gefährliche[n] Situationen [...]" mit Ihrer Lösung besser in den Griff bekommen werden können? Ein Paar greifbare Beispiele wären sicherlich spannend.

Viele Grüße,

Ludwig Hanisch
Gerhard Peter Mosbach, Dr.med.(Univ.Zürich)
Sehr geehrter Herr Hanisch,

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Was mit kritischen bzw. gefährlichen Situationen gemeint sein könnte, habe ich eine pdf Datei angefügt. Dort finden Sie nähere Ausführungen.

Sehr geehrter Herr Bahrenberg,

es wäre schön, wenn es so ein System bereits geben würde. So weit ist es aber derzeit leider noch nicht. Erst auf dem Weg dorthin.
In Zusammenarbeit mit Pflegediensten aus der täglichen Praxis lassen sich derartige Konstellation aber identifizieren,

Wir bleiben dran, das Thema ist dazu viel zu spannend.

Mit freundlichen Grüßen,

Gerhard M.
Wettbewerb "Stadt.Land.Digital"