Visualisierung und Nutzung urbaner Daten mittels einer offenen urbanen Echt...

ID 1571
Wettbewerb
von Dirk Heuser 30.11.2018 17:06
Was war/ist die Ausgangssituation?:
Bereits heute existieren Unmengen von städtischen Datenquellen aus unterschiedlichen Bereichen, etwa aus den Domänen Verkehr, Energie und Umwelt. Hinzu kommt eine steigende Anzahl von so genannte IoT Geräte (Internet of Things devices), die zusätzlich Daten liefern. Die Herausforderung und Chance für Darmstadt besteht nun darin, die zur Verfügung stehenden Datenmengen zu integrieren, um durch die so mögliche Mehrfachnutzung der Daten, Mehrwerte zu generieren und diese zu visualisieren.
Was war/ist das Projekt/die Strategie?:
Mit [ui!] UrbanPulse hat die Urban Software Institute GmbH eine Echtzeit-Sensor-Datenplattform entwickelt, die der Vision einer offenen städtischen Plattform folgt, wie sie von der Europäischen Innovationspartnerschaft Smart Cities and Communities (EIP) zum Ausdruck gebracht wird und in DIN SPEC 91357 spezifiziert wird.
[ui!] UrbanPulse basiert auf einer hoch skalierbaren Architektur für Datenverarbeitung und Analyse, mit einem speziellen Konnektor-Framework für die einfache Integration von Sensoren und anderen urbanen Managementsystemen. Auf der Basis von Offenen Schnittstellen bietet die Plattform einen integrierten Zugang zu urbanen Daten aus den unterschiedlichen städtischen Bereichen. Städtische Verwaltung, Unternehmen und Bürger können die mit [ui!] UrbanPulse gesammelten und veredelten Daten nutzen, um ihre individuellen Entscheidungen zu optimieren und ihre digitalisierten Dienste und Prozesse zu verbessern. Eine Nutzung und Visualisierung vorhandener Daten ist mit dem [ui!] COCKPIT möglich, welches in einfacher Art und Weise einen Überblick über die urbanen Daten gibt.

Projektumstzung
1. Bereitstellung der [ui!] UrbanPulse Umgebungen
2. Auswahl von Datenquellen gemeinsam mit der Stadt (Workshops)
3. Entwicklung und Konfiguration von Konnektoren zur Datenintegration
4. Erstellung eines COCKPITS

Aufbau eines [ui!] COCKPITs basierend auf bis zu acht Kernthemenfelder in Abstimmung mit der Stadt.

Hierzu zählen etwa:
a. Verkehrssituation / Verkehrslage
b. Parkraumsituation
c. Umweltdaten
d. Energieverbräuche / Energiemonitoring kommunaler Verbraucher (Liegenschaften / Straßenbeleuchtung)
e. Elektromobilitätsstationen
f. ÖPNV Verspätungen, Informationen über Ausfälle etc.
g. Freie Ladestellen für E-Fahrzeuge anzeigen
h. Lärmapp zur Kommunikation mit dem Bürger bzgl. überhöhtem Lärm an bestimmten Punkten innerhalb der Stadt. Der Bürger hat die Möglichkeit mit einer kostenlosen Software selbst eine Lärmmessung zu machen, die dann anonymisiert weitergeleitet und kartographiert wird.
i. Viele weitere Anwendungsmöglichkeiten sind denkbar..

Welchem Anwendungssektor ordnen Sie ihren Beitrag zu?:
Umwelt, Mobilität, Energie, Verkehrsoptimierung, Transparenz, autonomes Fahren, Bürgerbeteiligung,
Welchen Mehrwert bietet das Projekt für die Bevölkerung?:
Das [ui!] COCKPIT dient als Kommunikationsinstrument für urbane Daten und soll vorhandene Datenquellen transparent darstellen. Weiterhin kann das [ui!] COCKPIT zur Bürgermitwirkung z.B. bei der Erstellung eines Lärm-Katasters wie in Bad Hersfeld genutzt werden. Bürger können mit Ihrem Smartphone Lärmmessungen erstellen und anonym an die Plattform senden, die hieraus eine Lärmkarte erstellt. Beispiel für ein [ui!] COCKPIT: https://badhersfeld.urbanpulse.de
Wie sah/sieht der Projektzeitplan und Finanzierungsbedarf aus?:
Eine Umsetzung fand in einigen Städten innerhalb weniger Wochen statt.
Schlagwörter:
Kategorien:
Wettbewerb "Stadt.Land.Digital"