der smarte dritte Weg: Photovoltaik-Überdachungen von Parkplatzflächen als ...

ID 1258
Wettbewerb
von Ulrich Schweiker 16.11.2018 12:24
Was war/ist die Ausgangssituation?:
Überdachungen von Parkplätzen gab es bisher vor allem nur als teure Unikate in Anlehnung an Carports für Privathaushalte mit hohen Projektierungs-, Errichtungs- und Komponentenkosten.
Was war/ist das Projekt/die Strategie?:
Läßt sich der Preis durch hochqualitative Standardkomponenten Made in Germany aus industrieller Serienfertigung senken? Läßt sich der Preis durch intelligentes German Engineering und Errichtungsprocedere senken? Lassen sich durch das modulare Format aktuelle und zukünftige Bedürfnisse verbinden? Lassen sich verschiedene Funktionen miteinander verbinden, so dass Mehrfachnutzen generiert werden können? - Lassen sich vielfältige innovative Ideen gleichzeitig realisieren?
Welchem Anwendungssektor ordnen Sie ihren Beitrag zu?:
Bildung, Energie, Gesundheit, Mobilität, Verwaltung
Welchen Mehrwert bietet das Projekt für die Bevölkerung?:
Als Mitarbeiter, Gast, Kunde auf dem Parkplatz Schutz vor Hitze, Regen, Wind und Schnee; Infotainment und Werbung bei Ankunft und Abfahrt vom Parkplatz - "wir lassen Sie nicht in der Sonne braten" - "wir lassen unsere Kunden nicht mehr im Regen stehen"; viele Elektroladestationen auf Parkplätzen, wo ohnehin die Autos sind, geringe Notwendigkeit von Verteilnetzausbau; kombiniert mit Energiespeichern: jederzeit Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge (E-Bike, E-PKW); Versorgung von Gebäuden mit Strom (für Notstrom, Eingangskontrolle, Klimatisierung, Beleuchtung und kontinuierlichen Verbrauch); Herzstück für dezentrale Stromnetze (micro-grids) "Stadtteil-Versorgung"; Verbesserung von Parkplätzen (sicherer, Kameraüberwachung, Beleuchtung, WLAN, Bluetooth); Zusatznutzung von Parkflächen, z.B. für Veranstaltungen (dank Überdachung und Beleuchtung), als "individuelles Autokino", etc.
Wie sah/sieht der Projektzeitplan und Finanzierungsbedarf aus?:
nach ca. 10 Jahren Beschäftigung mit der Thematik ca. 1 Jahr intensive Entwicklungszeit für die ersten technischen und wirtschaftlichen Lösungen (Baustatik, d.h. Überdachung ohne störende Seitenständer, die Parkfläche vernichten; Rammschutz; Integration von Ladestation für Elektrofahrzeuge; Integration von Werbefläche bis hin zu interaktivem Monitor; WLAN, Bluetooth; Integration von Kamera); Absprachen mit Komponenten-Lieferanten (industrielle Serienfertigung von Standardkomponenten; Customizing von Design-Aspekten; Vorfertigung und Anlieferung; Bodenverankerung, Errichtung, Geschwindigkeit (bei laufender Nutzung von Parkflächen); Software zur Steuerung; Netzanbindung; Versicherungskonditionen; Finanzierbarkeit (Beleihungswert dank Standardmodulen); Patentanmeldungen; Systemzertifizierung; Absprachen mit Werbepartnern, etc. - Genehmigungsverfahren als "Bauwerk"; Errichtung, getrennter Betrieb von Parkplatz, Energie-Erzeugung, Ladestation, Infotainment & Werbung. Vorfinanzierung zur Überbrückung der Entwicklungszeit + Kosten für Versuche, Patente, Zertifizierungen + Kosten für Kontakte mit Systempartnern und Lieferanten sowie Betriebspartnern + Einkauf der Komponenten und Dienstleistungen für die ersten Modell-Anlagen
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Wolfgang Schmittner
Genial, verbraucht keine Parkfläche und bringt gleich mehrfach Einnahmen aus einem sonst schnöden Parkplatz.
Wettbewerb "Stadt.Land.Digital"