Abschluss des Schwerpunkts „künstliche Intelligenz und Intelligente Vernetzung"

Liebe Community der Initiative Intelligente Vernetzung,

nach mehr als zehn spannenden Wochen auf der Open-Innovation-Plattform ist der Schwerpunkt „künstliche Intelligenz und Intelligente Vernetzung“ nun zu Ende. Wir danken Ihnen für Ihre Teilnahme und Ihre Kreativität.

 Über 100 Ideen, Start-ups und Forschungsprojekte

Das Ergebnis der vergangenen Wochen kann sich sehen lassen: Mehr als 100 Gründer, Wissenschaftler, Konzerne und kreative Köpfe aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland haben die Chance wahrgenommen und Ihre innovativen Anwendungsbeispiele künstlicher Intelligenz mit der OIP-Community geteilt. Höhepunkt war die Abschlussveranstaltung am 11.09.2017 im BMWi in Berlin. Auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs Dirk Wiese aus dem BMWi stellten dort sechs Expertinnen und Experten Ideen und konkrete Projekte vor und verdeutlichten so, dass künstliche Intelligenz in allen Sektoren der Intelligenten Vernetzung einen wichtigen Beitrag leisten kann.  

 

Staatssekretär Wiese sprach über die zentrale Rolle, die Digitalisierung in der heutigen Gesellschaft spielt und betonte die Notwendigkeit, sich intensiv mit Zukunftsthemen wie künstlicher Intelligenz zu befassen. Er betonte die Bedeutung davon, das abstrakte Konzept der künstlichen Intelligenz greifbar zu machen – etwa durch den Schwerpunkt auf der OIP und die Pitch-Veranstaltung. Nur so könne das wirtschaftliche Potenzial, das in künstlicher Intelligenz steckt, langfristig genutzt werden.

 Anschließend stellten sechs Ideengeberinnen und Ideengeber ihre Ideen und Projekte vor:

 Ingo Dahn sprach über Bildung und kombinierte Intelligenz und wie diese den Lernprozess zwischen Lehrenden und Lernern verbessern kann.

  • Zur Adressierung der Frage "When do machines fail?" stellte Moritz von Plate, CEO der Cassantec AG, eine Lösung zur Prognose von optimalen Wartungsintervallen bei Maschinen vor. Gerade für Energieanlagen kann das Konzept von Cassantec helfen, Stillstände von z.B. Kraftwerken oder Windrädern zu minimieren.
  • Ein zentrales Gesundheitsrisiko im Alter sind Stürze. Diana Heinrichs von der Lindera GmbH stellte daher eine App vor, die künstliche Intelligenz für Sturzprophylaxe nutzt. Per App können dort Bewegungsmuster und Sturzrisiken analysiert und Präventionsmaßnahmen für Nutzer empfohlen werden.
  • Im Bereich Verkehr stellte Holger Weiss von der German Auto Labs GmbH eine Lösung vor, um Ablenkungen beim Autofahren und die damit verbundenen Unfallrisiken zu reduzieren. Der KI-gestützte Assistent für Autofahrer "Chris" kann auf wesentliche Apps mit einer Sprachsteuerung zugreifen, beim Navigieren helfen und die Autofahrt so angenehmer gestalten.
  • Um den Kundenservice zu verbessern und damit potenziell auch den Sektor der Verwaltung voranzubringen, nutzt die e-bot7 GmbH künstliche Intelligenz. Der Head of Operations, Shozo Moritz Takaya, stellte eine Lösung vor, die Kundenanfragen per Chat automatisiert beantworten kann.
  • Mitgründer und CEO der Inspirient GmbH, Dr. Georg Wittenburg, stellte eine KI-basierte Lösung zur Datenanalyse und Visualisierung vor. Von der Analyse großer Datenmengen mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz können potenziell alle Sektoren der Intelligenten Vernetzung profitieren.

Insgesamt zeigte die Veranstaltung, dass künstliche Intelligenz schon heute großen Nutzen in den Sektoren der Intelligenten Vernetzung schaffen kann. Die auf der OIP zum Thema künstliche Intelligenz gesammelten Ergebnisse bereiten wir aktuell in Form einer Broschüre auf, die wir mit Ihnen teilen werden. Auch werden wir allen, die sich besonders beim Schwerpunkt zur künstlichen Intelligenz engagiert haben, ein Abschlusszertifikat als Dank für Ihr Engagement und Ihre Ideen zuschicken. Halten Sie die Augen offen!

Ihr Feedback ist weiterhin gefragt

Die Diskussion zum Thema künstliche Intelligenz ist noch nicht zu Ende. Nutzen Sie die Gelegenheit und „liken“, bewerten und kommentieren Sie die Beiträge auf der Open-Innovation-Plattform – auch, wenn sich nach Schwerpunktende keine neuen Ideen mehr einreichen lassen. Lernen Sie die Bandbreite an Anwendungsfällen kennen, welche das enorme Potenzial der Technologie in den Sektoren Bildung, Energie, Gesundheit, Verkehr und Verwaltung aufzeigen.

Wie geht es weiter auf der Open-Innovation-Plattform?

Der nächste Schwerpunkt steht bereits in den Startlöchern. Thematisch wird es dort um die regionalen Aspekte der Intelligenten Vernetzung gehen. Wir informieren Sie zeitnah über den Start und laden Sie herzlich dazu ein, auch bis dahin weiterhin Teil der OIP-Community zu bleiben und sich dort regelmäßig umzusehen.

Seien Sie gespannt auf die weiteren Diskussionen auf der Open-Innovation-Plattform. Kontaktieren Sie uns zwischenzeitlich gerne mit Feedback, Fragen und Anregungen.

02.10.2017

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